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		<title>Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (www.kirche-jesu-christi.ch)</description>
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			<title>Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage - Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 14 Dec 2011 14:02:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Ein Zugang zur Lehre der Mormonen</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/ein-zugang-zur-lehre-der-mormonen-1/</link>
			<description>Diese Stellungnahme wurde ursprünglich am 4. Mai 2007 veröffentlicht.
Ein Großteil der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext"><i>Diese Stellungnahme wurde ursprünglich am 4. Mai 2007 veröffentlicht.</i></p>
<p class="bodytext">Ein Großteil der Missverständnisse, die die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage betreffen, rankt sich um ihre Lehre. Die Medien zeigen verstärkt Interesse daran, was die Kirche von anderen Glaubensgemeinschaften unterscheidet. Gerne stellen Journalisten die verschiedenen Glaubensansichten einander gegenüber.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Die Kirche ist aller Wissbegier gegenüber aufgeschlossen, aber wenn man die Lehre der Mormonen verstehen will, stellt sich weniger die Frage, ob und wie man an die vorhandene Fülle an Informationen herankommt, sondern wie man sich diese Informationen erschließt und sie auswertet.&nbsp;</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Um die Grundzüge einer jeden Religion zu verstehen, muss man in großen Zusammenhängen denken (siehe hier und hier) und sich gründlich mit ihnen auseinandersetzen. Für einen Journalisten, der jeden Tag seine Termine einhalten muss, ist das oft schwierig. Da die Kirche in aller Welt immer weiter wächst und größere Aufmerksamkeit in den Medien genießt, sind zum besseren Verständnis vielleicht ein paar einfache Anhaltspunkte hilfreich:</p></div><div><ul><li>Nicht jede Aussage eines führenden Repräsentanten der Kirche, ob aus der Vergangenheit oder der Gegenwart, ist notwendigerweise gleich Lehre. Eine einzelne Aussage, die ein einzelner Führer der Kirche bei einer einzelnen Gelegenheit macht, stellt oft nur seine persönliche, wenn auch wohl durchdachte Meinung dar und ist nicht als für die gesamte Kirche verbindlich anzusehen. Von Gott inspiriert, beraten die Erste Präsidentschaft (der Prophet mit seinen beiden Ratgebern) und das Kollegium der Zwölf Apostel (die zweithöchste Verwaltungsinstanz der Kirche) gemeinsam darüber, was in den offiziellen Veröffentlichungen der Kirche einheitlich als Lehre verbreitet wird. Diese Lehre beruht auf den vier &quot;Standardwerken&quot; heiliger Schrift (der Bibel, dem Buch Mormon, dem Buch Lehre und Bündnisse und der Köstlichen Perle), amtlichen Erklärungen und Proklamationen sowie den Glaubensartikeln. Oft werden Einzelaussagen aus dem Zusammenhang gerissen, wodurch ihr ursprünglicher Sinn verzerrt wird.<br /><br /></li><li>Manche Teile der Lehre sind wichtiger als andere; man könnte sie als &quot;grundlegende Lehren&quot; bezeichnen. Beispielsweise ist der genaue Ort, wo sich der Garten von Eden befand, weit weniger wichtig als die Lehre von Jesus Christus und seinem Sühnopfer. Oft machen Kommentatoren, die sich an die Öffentlichkeit wenden, den Fehler, dass sie eine für die Ziele der Kirche nebensächliche Lehre herausgreifen und in den Mittelpunkt stellen. Dies kommt besonders dann vor, wenn eine Reportage oder Recherche sich ausschließlich darauf stützt, wie andere Christen die Lehre der Kirche Jesu Christi auslegen.</li></ul><p class="bodytext">Auf der Grundlage der heiligen Schriften erklärte Joseph Smith: &quot;Die wesentlichen Grundsätze unserer Religion sind das Zeugnis der Apostel und Propheten über Jesus Christus, dass er gestorben ist, begraben wurde und am dritten Tag wieder auferstanden und dann in den Himmel aufgefahren ist; und alles andere, was mit unserer Religion zu tun hat, ist nur eine Zugabe dazu.&quot;</p><ul><li>Da jedes Zeitalter seine eigenen Sorgen und Nöte hat, empfangen die Propheten der Gegenwart Offenbarung für die Probleme der heutigen Zeit. Sie folgen damit einem Muster aus der Bibel (siehe Amos 3:7), wonach Gott seinem Bundesvolk durch Propheten Botschaften und Warnungen zukommen ließ, um dessen Wohlergehen zu sichern. In der heutigen Zeit hat Präsident Gordon B. Hinckley (1910-2008) wiederholt darauf hingewiesen, welche Bedeutung die Familie in einer Gesellschaft hat, deren Zusammenhalt immer weiter bröckelt. Es ist auch nie auszuschließen, dass die Lehre und die Art, wie der Glaube ausgeübt wird, eines Tages ergänzt oder geändert wird. Dieser lebendige, dynamische Aspekt verleiht der Kirche Flexibilität, um sich solchen Problemen zu stellen. In den Glaubensartikeln heißt es: &quot;Wir glauben alles, was Gott offenbart hat, und alles, was er jetzt offenbart; und wir glauben, dass er noch viel Großes und Wichtiges offenbaren wird, was das Reich Gottes betrifft.&quot;<br /><br /></li><li>Für die Heiligen der Letzten Tage ist es sehr wichtig, dass ihr Glaube sich im täglichen Leben niederschlägt. Beispielsweise zeigt sich die Sorge um ihre Mitmenschen darin, dass die Mitglieder der Kirche sich aktiv am gesellschaftlichen Leben und an humanitären Projekten in aller Welt beteiligen. Wie sagte Jesus Christus? &quot;An ihren Früchten ... werdet ihr sie erkennen.&quot;<br /><br /></li><li>Jedes einzelne Mitglied ist angehalten, sich selbständig um eine eigene geistige Bestätigung zu bemühen, dass die Lehre der Kirche wahr ist. Die Kirche fordert darüber hinaus alle Menschen auf, sich dem Evangelium nicht nur intellektuell zu nähern, sondern intellektuell und geistig - Verstand und Glaube müssen zusammenwirken.<br /><br /></li><li>Wer über die Lehre der Kirche Jesu Christi schreibt oder sie kommentiert, sollte sich auch bewusst sein, dass bestimmte Begriffe im Wortschatz der Mormonen eine geringfügig andere Bedeutung oder einen anderen Beiklang haben als in anderen Religionen. Beispielsweise fassen die Heiligen der Letzten Tage die geistige Wiedergeburt als einen Vorgang der Bekehrung auf, während viele andere christliche Glaubensgemeinschaften darin oftmals eine Bekehrung sehen, die sich in einem entscheidenden Augenblick ereignet. Manchmal entpuppt sich eine vermeintliche Meinungsverschiedenheit in der Lehre schlicht als unterschiedliche Auslegung der Begriffe.&nbsp;</li></ul><p class="bodytext">Wir bitten alle Medienvertreter, Theologen und Laien gleichermaßen darum, sich bei ihren Nachforschungen über die Kirche stets bewusst zu machen, wie umfangreich und vielschichtig die Zusammenhänge bei den von ihr verkündeten Lehren sind, und stets Vernunft und guten Willen walten zu lassen.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 14:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Apostel der Mormonen ruft zu Toleranz und Umsicht beim Eintreten für die Religionsfreiheit auf</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/apostel-der-mormonen-ruft-zu-toleranz-und-umsicht-beim-eintreten-fuer-die-religionsfreiheit-auf/</link>
			<description>12. September 2011 - Salt Lake City
Pressemitteilung
&quot;Wahrheit und Toleranz&quot; ist der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">12. September 2011 - Salt Lake City</p>
<p class="bodytext">Pressemitteilung</p>
<p class="bodytext">&quot;Wahrheit und Toleranz&quot; ist der Titel einer Ansprache, die Elder Dallin H. Oaks vom Kollegium der Zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage am 11. September vor jungen Erwachsenen hielt. Darin nannte er vier oberste Leitsätze, wie man in der Öffentlichkeit für Religion eintreten soll.</p>
<p class="bodytext">Elder Oaks zufolge hängt alles davon ab, dass man in der Öffentlichkeit die Wahrheit respektvoll zu vertreten weiß. &quot;Das Zusammenleben mit beiderseitigem Respekt vor der Verschiedenheit des anderen stellt in der heutigen Welt eine Herausforderung dar&quot;, sagte er. Wahrheit und Toleranz gingen in der Religion wie im öffentlichen Leben Hand in Hand, betonte Elder Oaks. &quot;Wir müssen für die Wahrheit eintreten, auch wenn wir Toleranz üben und Ansichten und Vorstellungen respektieren, die von den unseren abweichen, so wie wir deren Vertreter respektieren.&quot;</p>
<p class="bodytext">Damit besser verstanden wird, wie sich die &quot;Abwägung zwischen Wahrheit und Toleranz&quot; auf das Auftreten in der Öffentlichkeit auswirkt, bot Elder Oaks folgende Leitlinien als Richtschnur an:</p>
<p class="bodytext">&quot;Wenn jemand, der an Jesus Christus glaubt, seine Auffassung von der Wahrheit in die Öffentlichkeit trägt, muss er sich um Inspiration vom Herrn bemühen und überlegt und weise auswählen, welche Grundsätze per Gesetz oder durch die ausführende Gewalt verteidigt werden sollen. Im Allgemeinen sollte er davon absehen, Gesetze oder Verwaltungsmaßnahmen anzustreben, die nur dazu dienen, seine jeweiligen Ansichten zu fördern - und sei es auch nur implizit -, wie zum Beispiel die Durchsetzung von Gottesdiensten. Der Gläubige kann weniger Vorsicht walten lassen, wenn der Staat Grundsätze schützen soll, die weiter reichen, als lediglich die Ausübung des Glaubens zu erleichtern, zum Beispiel durch Gesetze, die dem Wohl, der Sicherheit und der Moral der Allgemeinheit dienen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wenn ein Gläubiger seine Ansichten in der Öffentlichkeit vertreten möchte, sollte er in seinen Methoden und seinem Auftreten stets gegenüber den Ansichten und Meinungen derer, die seine Überzeugung nicht teilen, tolerant sein. Wir sollten den Extremismus, der unsere Gesellschaft spaltet, nicht verschärfen. Als Gläubige müssen wir uns stets liebevoll ausdrücken und unseren Widersachern mit Geduld, Verständnis und Mitgefühl begegnen. Dem gläubigen Christen ist es geboten, seinen Nächsten zu lieben, zu vergeben und denen Gutes zu tun, die ihn böswillig behandeln. &nbsp;Als Gläubige sollten wir unsere Argumente und Ansichten auch in einer Weise formulieren, die einer vernünftigen Diskussion und Würdigung zugänglich ist, wie es in einem demokratischen Staat in einer pluralistischen Gesellschaft erforderlich ist. Damit wahren wir die Höflichkeit, die für den Erhalt der Zivilisation unerlässlich ist.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein Gläubiger darf sich von dem bekannten Vorwurf nicht abschrecken lassen, dass er die Moral gesetzlich regeln wolle. Viele Rechtsbereiche sind in der jüdisch-christlichen Moral verankert, und zwar seit Jahrhunderten. Unsere Zivilisation beruht auf Moral und kann ohne sie nicht existieren.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein Gläubiger darf sich nicht fürchten, Gesetze anzustreben, mit denen allgemeine Verhältnisse oder Bestimmungen beibehalten werden sollen, die dazu dienen, die Bedingungen seines Glaubens zu erfüllen, wenn diese dem Wohl, der Sicherheit oder der Moral der Allgemeinheit ebenfalls zuträglich sind. &nbsp;Wo die Gläubigen die Mehrheit darstellen, müssen sie jedoch stets auf die Ansichten der Minderheit Rücksicht nehmen.&quot;</p>
<p class="bodytext">Abschließend forderte Elder Oaks die Mitglieder der Kirche Jesu Christi auf, &quot;noch klüger und umsichtiger vor[zu]gehen, um ihre Ansichten zu erläutern und zu verfolgen und ihren Einfluss auszuüben, wenn sie welchen haben&quot;.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das isländische Erbe der Mormonen</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/das-islaendische-erbe-der-mormonen/</link>
			<description>Am 16. Juli 2011 versammelten sich 68 Mitglieder der Kirche Jesu Christi aus den Zweigen Selfoss...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Am 16. Juli 2011 versammelten sich 68 Mitglieder der Kirche Jesu Christi aus den Zweigen Selfoss und Reykjavik auf der Insel Heimaey zur Eröffnung einer Dauerausstellung im Volkskundemuseum der Westmännerinseln. Der Titel der Ausstellung: &quot;Das isländische Erbe der Mormonen&quot;. An einem sonnigen Samstagnachmittag kamen Mitglieder der Kirche und Einwohner der Inselgruppe zu dieser inspirierenden Veranstaltung zusammen, nachdem sie ein gutes Stück mit Auto und Fähre dorthin zurückgelegt hatten. Das Programm begann am &quot;Auswandererdenkmal&quot;, mit dem der isländischen Heiligen gedacht wird, die sich in den Jahren 1854 bis 1914 den Mormonen anschlossen und sich in Utah sammelten.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Im Rahmen des Programms, das von Kári Bjarnason geleitet wurde, dem Chefbibliothekar der Bibliothek der Westmännerinseln, trugen einige ortsansässige Mitglieder, die sich zu einem gemischten Chor zusammengefunden hatten, auch mehrere inspirierende Lieder über die Wiederherstellung vor. Die Anwesenden brachen anschließend mit Bussen und Kleinbussen zu einer Rundfahrt über die Insel auf. Sie besichtigten die Wohnorte der damaligen Heiligen und informierten sich über die ergiebige Geschichte der Westmännerinseln. Die Rundfahrt endete dann wieder am Volkskundemuseum, wo vor der versammelten Menge Ansprachen gehalten wurden.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Friðrik Björgvinsson, ein Ingenieur, der von der Inselgruppe stammt, erzählte einiges aus der Geschichte der ersten Mormonen auf der Insel. Páll Marvin Jónsson, geschäftsführender Direktor des Innovationszentrums der Westmännerinseln und Mitglied des Stadtrats, bedankte sich bei denjenigen, die die Ausstellung geplant hatten. Steven L. Olsen, leitender Kurator der Hauptabteilung Geschichte der Kirche, beschrieb dann, worum es bei der Ausstellung geht. Kim R. Wilson, Vorsitzender der Stiftung für Gedenkstätten der Mormonen, der die Ausstellung offiziell eröffnet hatte, berichtete, wie großzügig Spender aus Utah sich bei der Beschaffung der Mittel gezeigt hatten.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Fred E. Woods, Professor für Geschichte und Lehre der Kirche an der BYU, bedankte sich bei Páll Marvin Jónsson, dem geschäftsführenden Direktor des Innovationszentrums der Westmännerinseln, dass er sich für die Einrichtung der Ausstellung im Volkskundemuseum eingesetzt hatte, und erzählte dann, wie sich einzelne Interessierte und Einrichtungen in Island und Utah zusammengeschlossen hatten, um diese anregende Ausstellung zu ermöglichen. Er bezog sich auch auf die Worte des Apostels Paulus, indem er die Ansicht äußerte, dass zwar viele bei der Planung der Ausstellung &quot;gepflanzt&quot; und &quot;gegossen&quot; hätten, aber Gott sicherlich derjenige sei, der sie habe wachsen lassen (vgl. 1 Korinther 3:6,7).</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Professor Woods erklärte weiter, dass die Ausstellung den Auftakt zu einem größeren Projekt bilde, an dem er und Kári Bjarnason in den nächsten vier Jahren arbeiten. In dieser Zeit wollen sie sowohl in Island als auch in Utah noch mehr Manuskripte und Bilder aus Island zusammentragen, die etwas über die Geschichte der ersten Mormonen in Island in den Jahren 1851 bis 1914 aussagen.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Die Ausstellung ist in einer Art und Weise in das Volkskundemuseum der Westmännerinseln eingebunden, dass alle Besucher des Museums sie als sehenswerte Ergänzung der Geschichte der Inselgruppe empfinden.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Schulungen kann man Neugeborenen das Leben retten</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/mit-schulungen-kann-man-neugeborenen-das-leben-retten/</link>
			<description>Anfang September schickte eine christliche Religionsgemeinschaft, die Kirche Jesu Christi der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Anfang September schickte eine christliche Religionsgemeinschaft, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Bedarfsgüter und medizinische Ausrüstung im Wert von 25.000 US-Dollar nach Moldawien. Außerdem entsandte sie vier Fachleute für die Wiederbelebung von Neugeborenen. Sie sollten 150 Interessenten aus dem Gesundheitswesen, darunter auch Fachärzte, darin schulen, wie man das Überleben von Neugeborenen sichert, die es schwer haben. Die ersten beiden Minuten im Leben eines Neugeborenen sind nämlich entscheidend.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Zur Durchführung der Schulungen erhielten Krankenhäuser in Chisinau und Balti Notfall-Trainingspuppen, Laryngoskope, Beatmungsbeutel und Sauerstoffmasken. All dieses Schulungsmaterial wurde von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zusätzlich zu medizinischen Bedarfsgütern bereitgestellt, die für abgelegene Krankenhäuser bestimmt waren. An den Schulungen nahmen Vertreter verschiedener Krankenhäuser aus dem ganzen Land mit dem Ziel teil, das Gelernte in ihrer Heimat an andere weitergeben zu können. Mit Schulungsmaterial, Bedarfsgütern und Ausrüstungsgegenständen versorgt, kehrten sie an ihre Krankenhäuser zurück. Wie von diesen vermeldet wird, sind die erhofften Ergebnisse bereits eingetreten: Es sterben weniger Neugeborene - sehr zur Freude der jungen Eltern und des medizinischen Personals.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">In den letzten beiden Jahrzehnten sind der Bevölkerung Moldawiens vom humanitären Dienst der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Leistungen im Wert von 2,7 Millionen Dollar zugeflossen. Auf die Frage, warum die Kirche so bereitwillig spendet, erfährt man: Nach Ansicht der Kirche sind wir alle Gottes Kinder, und wir versuchen, dem nachzueifern, was Jesus Christus gelehrt hat, nämlich unseren Mitmenschen zu helfen.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Von Mensch zu Mensch</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Apostel erneut bestätigt</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/apostel-erneut-bestaetigt/</link>
			<description>Konferenz des Pfahles St. Gallen in Weinfelden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Weinfelden/St. Gallen - Ohne Gegenstimmen bestätigten die Anwesenden durch Handzeichen im voll besetzten Kongresszentrum in Weinfelden&nbsp; am 13. November 2011 die Erste Präsidentschaft und die zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) als Seher, Propheten und Offenbarer. Auch die örtliche Präsidentschaft des Pfahles St. Gallen (Kirchenverwaltungsbezirk) und andere Beamte der Kirche wurden an dieser 5. Halbjährlichen Konferenz in ihren Berufungen bestätigt. Durch die einstimmige Bestätigung bezeugten die Mitglieder der Kirche ihre Einigkeit in Jesus Christus und wurden im Kongresszentrum geistig erbaut.<br /><br />Die Konferenz stand unter dem Motto &quot;Führung vom Herrn erlangen&quot;. Mehrere Sprecher und Sprecherinnen berichteten eindrucksvoll, wie sie in verschiedenen Lebenssituationen göttliche Hilfe erfleht hatten und diese auch bekamen. Heidi Aeschbacher erinnerte daran, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder göttliche Hilfe erbitten können. Sie berichtete von Ereignissen, bei denen Kinder himmlische Unterstützung erhielten. Heidi Aeschbacher leitet mit zwei weiteren Frauen den Primarverein. Dieser Teil der Kirchenorganisation widmet sich besonders den Kindern von 3-12 Jahren.<br /><br />Als besonderer Gast dieser Konferenz reiste Präsident Richard Miles mit seiner Frau Brenda Miles aus München an. Präsident Miles präsidiert über das Alpenländische Gebiet Europas, zu der Teile von Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören. Rund 180 junge Menschen fördern und stärken unter seiner Führung den christlichen Glauben, ohne Bezahlung und auf eigene Kosten.<br /><br />Präsident Curdin Conrad, das geistliche Oberhaupt des Pfahles St. Gallen, richtete seine Predigt zunächst&nbsp; auf die anwesenden Kinder. Er erzählte die Geschichte eines Zirkuselefanten, der als kleiner Elefant nach den Vorstellungen jeweils an einen Pflock angekettet wurde, von dem er sich nicht befreien konnte. Deshalb gab er es auf, den kleinen Pflock herauszureißen. Als ausgewachsener und starker Elefant war er immer noch der Überzeugung, sich nicht befreien zu können und blieb brav bei dem kleinen Pflock stehen. An die Erwachsenen gewandt, forderte Präsident Conrad dann dazu auf, zu überprüfen, ob es in ihrem Leben auch Fesseln aus der Vergangenheit gäbe, die sie leicht abstreifen könnten, wenn sie nur wollten. Unter anderem führte er aus, dass einer dieser fesselnden Pflöcke die Angst vor der ungewissen Zukunft sein könne. &quot;Machen wir uns keine Sorgen&quot;, sagte Präsident Conrad. &quot;und stellen wir den Herrn in unserem Leben an die erste Stelle, dann wird er unsere Pflöcke (Sorgen, Probleme) beseitigen.&quot;<br /><br />Gesanglich wurde die Konferenz vom Pfahl-Chor begleitet, der mehrere Lieder vortrug und ebenfalls zur geistigen Stärkung der Konferenzbesucher beitrug.<br /><br />Die auch als &quot;Mormonen&quot; bekannte Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist eine christliche Kirche mit weltweit über 14 Millionen Mitgliedern. In der Schweiz gibt es die Kirche seit 1850 und zählt gegenwärtig über 8000 Mitglieder, verteilt auf viele Gemeinden. Mehrere Gemeinden werden zu einem Pfahl zusammengefasst. Der Pfahl St. Gallen ist mit fast 1800 Mitgliedern einer der fünf Schweizer Pfähle. Weitere Informationen über die Kirche unter: www.kirche-jesu-christi.ch - www.facebook.com/Mormonen - www.twitter.com/Mormonen</p>]]></content:encoded>
			<category>Neues aus der Schweiz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 11:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Christ sein bedeutet, Jesus in Wort und Tat nachzufolgen</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/christ-sein-bedeutet-jesus-in-wort-und-tat-nachzufolgen/</link>
			<description>Wer mit der Geschichte des Christentums vertraut ist, weiß, dass der Begriff Christ schon immer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wer mit der Geschichte des Christentums vertraut ist, weiß, dass der Begriff Christ schon immer schwer zu definieren war. Das Wort &quot;Christen&quot; wurde erstmals zur Zeit des Neuen Testaments als Bezeichnung für die Jünger benutzt, die die Botschaft Jesu Christi und die Erlösung durch ihn angenommen hatten (siehe Apostelgeschichte 11:26). Heute, zwei Jahrtausende später, hat die Christenheit über Jahrhunderte hinweg Veränderungen standgehalten und Zeiten des Wachstums, der Verfolgung, der Reformation, der Spaltung, der Globalisierung und noch vieles mehr miterlebt. Das Christentum hat Gläubige aller Völker und Länder inspiriert, vielfältige Formen angenommen und ein weites Spektrum an Lehren hervorgebracht. Infolgedessen diskutieren Vertreter etlicher Religionsgemeinschaften noch immer die Frage, wen man als einen Christen bezeichnen darf und wen nicht.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Religion darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen, und so ist es nur recht, sich damit gründlich zu befassen. Und doch haben durchaus ernsthafte und wohlmeinende Diskussionsteilnehmer, wie es Richard J. Mouw, Präsident der theologischen Akademie Fuller, einmal ausdrückte, bisweilen aufgrund ihrer unterschiedlichen theologischen Herkunft &quot;aneinander vorbeigeredet&quot;.</p>
<p class="bodytext">Für einige christliche Religionsgemeinschaften wird die Frage, ob jemand ein Christ ist, vor allem von theologischen Grenzen bestimmt. Ihren Vorstellungen nach muss man einer theologischen Tradition anhängen, die auf einem förmlichen Glaubensbekenntnis beruht - wie dem Nizäischen oder der Chalcedonischen Fassung, die erst Jahrhunderte, nachdem Jesus Christus gestorben war und das Neue Testament geschrieben wurde, verfasst wurden.</p>
<p class="bodytext">Es gibt einige Unterschiede zwischen den nach der Veröffentlichung der Bibel entstandenen Glaubensbekenntnissen und den Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Vor allem glauben die Heiligen der Letzten Tage, dass Gottvater, Jesus Christus und der Heilige Geist in Absicht und Willen zwar eins sind, nicht aber buchstäblich dasselbe Wesen, wie man nach der Vorstellung von der Heiligen Dreifaltigkeit annehmen muss. Außerdem glauben die Mitglieder der Kirche an lebende &quot;Apostel und Propheten&quot; (Epheser 2:20) und an einen weiter gefassten Kanon heiliger Schriften, der sowohl das Alte und das Neue Testament der Bibel als auch das Buch Mormon als weiteren Zeugen Jesu Christi umfasst.</p>
<p class="bodytext">Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage irgendwo als nicht-christliche Kirche zu bezeichnen, führt zu der falschen Vorstellung, im Glauben der Mormonen stünde etwas anderes als Jesus Christus im Mittelpunkt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Heilige der Letzten Tage ist Jesus Christus der Erretter aller Menschen, der heilige Sohn Gottes. Er ist der Jesus Christus aus dem Neuen Testament, der vom Glauben und von der Liebe zu Gott und allen Menschen sprach. Mormonen verehren nicht Mose, Paulus oder Joseph Smith, sondern Jesus Christus - ihm gilt ihre Hingabe.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wie der Prophet Joseph Smith selbst sagte: &quot;Die wesentlichen Grundsätze unserer Religion [betreffen] Jesus Christus, [nämlich] dass er gestorben ist, begraben wurde und am dritten Tag wieder auferstanden und dann in den Himmel aufgefahren ist; und alles andere, was mit unserer Religion zu tun hat, ist nur eine Beigabe dazu.&quot;</p>
<p class="bodytext">Das ist für die Mitglieder der Kirche tagein, tagaus Wirklichkeit. Jesus Christus steht für die praktizierenden Anhänger dieses Glaubens unablässig an vorderster Stelle und im Mittelpunkt. Wenn ein Mormone beispielsweise zu Gott betet, so geschieht dies immer im Namen Jesu Christi. Die Taufe durch Untertauchen steht symbolisch für den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Durch sie schließt man sich der Kirche an. Das Abendmahl (andere christliche Glaubensgemeinschaften bezeichnen es als Kommunion) wird jede Woche im sonntäglichen Gottesdienst zur Erinnerung an die Barmherzigkeit Christi an die Mitglieder ausgeteilt. Wenn ein Heiliger der Letzten Tage Vergebung sucht, so bezieht er sich auf das Sühnopfer Jesu Christi. Er dient den Armen und Bedürftigen und wendet für eine Vielzahl humanitärer Hilfsprojekte Zeit und Geld auf, um so den Lehren Christi zu folgen. Bilder von Christus schmücken die Gemeindehäuser und Tempel der Kirche. Die Führer und Mitglieder der Kirche bezeugen die Existenz und die Göttlichkeit Jesu Christi. Der Sohn Gottes wird im offiziellen Namen der Kirche genannt, nämlich &quot;Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage&quot;. Auch wenn einige Außenstehende die Heiligen der Letzten Tage als Mormonen bezeichnen, sehen sich die Mitglieder selbst doch als Teil der Kirche Christi.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im günstigsten Fall kommen Christus und seine Lehre sowohl im Verhalten als auch in der Ausdrucksweise, den Gedanken und dem Charakter der Mitglieder zum Ausdruck. Fragt man ein Mitglied, was es bedeutet, zu dieser Kirche zu gehören, bekommt man zur Antwort, dass es in allererster Linie darum gehe, an Jesus als den Erretter der Welt zu glauben und ihm nachzufolgen.</p>
<p class="bodytext">Ein Christ zu sein bedeutet für die Heiligen der Letzten Tage, ein Nachfolger Jesu Christi zu sein und ihn vor allen anderen zu lieben und zu verehren. Es bedeutet, Christus zu achten und das Leben an seinen Lehren auszurichten, wie sie im Neuen Testament stehen. Es bedeutet, sich um eine Lebensweise zu bemühen, wie Christus sie geboten hat, und ihn damit in Wort und Tat zu ehren. Das bedeutet es, ein Christ zu sein, und es kann keinen Zweifel daran geben, dass die Mitglieder der Kirche Jesu Christi - die ihr Leben nach alledem ausrichten - zur Herde Christi gehören.</p>
<p class="bodytext">Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Heilige der Letzten Tage Jesus Christus verehren, lesen Sie die offizielle Erklärung der Kirche über den Erretter mit dem Titel &quot;Der lebendige Christus - das Zeugnis der Apostel&quot;.</p>
<p class="bodytext">3. November 2011 - Nachrichtenzentrum der Kirche in Salt Lake City</p>]]></content:encoded>
			<category>Neues aus der Schweiz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Die Menschen ändern sich wahrscheinlich erst, wenn sie dazu eingeladen werden&quot;</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/die-menschen-aendern-sich-wahrscheinlich-erst-wenn-sie-dazu-eingeladen-werden/</link>
			<description>Laura lernte ich bei einer Pfahlkonferenz im spanischen Cadiz kennen.  Ich weiß noch, wie strahlend...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Laura lernte ich bei einer Pfahlkonferenz im spanischen Cadiz kennen.  Ich weiß noch, wie strahlend sie lächelte, als sie in der Versammlung  am Sonntag aufstand und bekannt gab, dass sie bald zu einer Mission nach  Chile aufbrechen werde. Lebhaft gab sie Zeugnis vom Evangelium.<br /><br />Dabei  wäre Laura vielleicht gar nicht auf Mission berufen worden, wenn ihr  Institutslehrer nicht so großen Glauben gehabt hätte. Statt sich einfach  damit zufriedenzugeben, den Institutsunterricht im Pfahl abzuhalten,  hatte dieser Mann sich die Mühe gemacht, alle zu besuchen, die nicht da  waren, und sie persönlich zur Teilnahme am Kurs einzuladen. Eines Tages  kam er völlig entmutigt nach Hause. Er war von mehreren jungen  Erwachsenen abgewiesen worden, die meinten, sie bräuchten seinen Kurs  nicht, um im Leben glücklich zu sein. Er ging geradewegs in sein Zimmer,  kniete sich nieder und flehte den Erretter im Gebet an, ihn zu trösten.  Plötzlich spürte er Frieden und ein Name kam ihm in den Sinn: Laura.<br /><br />Laura  war eine junge Erwachsene im Pfahl, die etwa seit einem Jahr nicht mehr  in die Kirche gekommen war. Er hatte das deutliche Gefühl, er müsse sie  aufsuchen und sie einladen, zur Kirche zurückzukommen, und ihr darüber  hinaus das Versprechen abnehmen, auf Mission zu gehen! Reichlich  verwundert nahm er sich vor, den Eingebungen des Geistes zu folgen, und  machte sich auf den Weg zu Lauras Elternhaus. Sie war bereit, ihn zu  empfangen. Aufmerksam hörte sie zu, als er vom Grundsatz Umkehr und von  der grenzenlosen Liebe des Erretters Zeugnis gab. Beim Hinweis auf das  Gleichnis vom verlorenen Sohn konnten beide die Tränen nicht  zurückhalten. Laura versprach, am darauffolgenden Sonntag zu den  Versammlungen in die Kirche zu kommen. Und dann setzte sie, zum großen  Erstaunen ihres Lehrers, mit zitternder Stimme hinzu: &quot;Ich möchte auf  Mission gehen!&quot;<br /><br />Das Einladen ist im Evangelium Jesu Christi ein  ganz zentraler Grundsatz. Wie oft hat nicht Jesus selbst uns eingeladen,  zu ihm zu kommen, &quot;wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel  sammelt&quot;<sup>1</sup>. Mit ausgestreckten Händen lädt er uns voller Mitgefühl ein:  &quot;Siehe, mein Arm der Barmherzigkeit ist euch entgegengestreckt, und wer  auch immer kommt, den werde ich empfangen; und gesegnet sind jene, die  zu mir kommen.&quot;<sup>2</sup><br /><br />Er macht uns, seine Jünger, zu den Ausführenden  dieser Einladung. &quot;Habt ihr welche unter euch, die krank sind? Bringt  sie her. Habt ihr welche, die lahm sind oder blind oder hinkend oder  verkrüppelt oder aussätzig oder die verdorrt sind oder die taub sind  oder die in irgendeiner Weise bedrängt sind? Bringt sie her, und ich  werde sie heilen, denn ich habe Mitleid mit euch; mein Inneres ist von  Barmherzigkeit erfüllt.&quot;<sup>3</sup><br /><br />Andere zu Christus zu bringen ist mehr,  als lediglich mit ihnen zu sprechen; es ist sogar mehr, als ihnen etwas  zu erklären. Da wir wissen, dass die Menschen &quot;sich wahrscheinlich erst  [ändern], wenn sie dazu eingeladen werden&quot;<sup>4</sup>, sollte alles, was wir  ihnen erklären, in eine konkrete Einladung münden, zur Tat zu schreiten.<br /><br />Geben  wir uns damit zufrieden, mit Freunden und Bekannten nur über das  Evangelium zu reden, oder laden wir sie ein, das Buch Mormon zu lesen,  in die Kirche zu kommen oder die Missionare zu empfangen? Halten wir mit  unseren weniger aktiven Brüdern und Schwestern Kontakt oder gehen wir  darüber hinaus und laden sie ein, die Versammlungen in der Kirche oder  den Tempel zu besuchen? Erklären wir, wie wichtig es ist, auf Mission zu  gehen, oder laden wir jeden jungen Mann dazu ein? Schließen wir jeden  Unterricht damit ab, dass wir unsere Schüler einladen, in ihrem Leben  etwas zu ändern? Wird jedes Mitglied der Kirche persönlich von seinen  Führern eingeladen, die unerlässlichen heiligen Handlungen des  Evangeliums zu empfangen?<br /><br />Vielleicht fürchten wir uns manchmal  vor Zurückweisung oder haben vor der Reaktion des anderen Angst. Oder  wir bilden uns ein Urteil und glauben, er sei noch nicht bereit, nicht  würdig oder schlichtweg außerstande, unserer Einladung nachzukommen.<br /><br />Ich  kenne aber im Grunde nur wenige Umstände, die uns davon abhalten, eine  Einladung auszusprechen. Jemanden einzuladen ist vor allem ein Akt des  Glaubens und der Liebe. Wenn wir jemanden auf die Weise des Herrn  einladen, so ist uns verheißen, dass die Menschen, die er vorbereitet  hat, seine Stimme in der unseren erkennen. Der gute Hirt sagt: &quot;Meine  Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.&quot;<sup>5</sup> Diese  sanfte, leise Stimme hat Macht genug, einen Menschen zur Änderung zu  bewegen.<br /><br />Die Gebietspräsidentschaft hat vor kurzem das Ziel  vorgegeben, die Anzahl der aktiven Mitglieder in Europa in den nächsten  zehn Jahren zu verdoppeln. Um diese Vision zu verwirklichen, braucht man  weder Programme noch eine komplizierte Organisation noch besondere  Methoden. Es kommt darauf an, wie viel Glauben jeder hat. Wenn jedes  Mitglied der Kirche eine Seele zu Christus zurückbrächte, so genügte  dies, die Anwesenheitszahlen in sämtlichen Gemeinden und Zweigen in  Europa zu verdoppeln.<br /><br />Ich weiß, dass wir das schaffen können. Wir müssen die Menschen auf die Weise des Herrn einladen.</p>
<h3>Anmerkungen</h3><ol><li>3 Nephi 10:4</li><li>3 Nephi 9:14</li><li>3 Nephi 17:7</li><li>&quot;Verkündet mein Evangelium!&quot;, Seite 228</li><li>Johannes 10:27</li></ol>]]></content:encoded>
			<category>Botschaften von Kirchenführern</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 22:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Welch eine Veränderung. Die zwei Plätze sehen wieder wie neu aus.&quot;</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/welch-eine-veraenderung-die-zwei-plaetze-sehen-wieder-wie-neu-aus/</link>
			<description>Mit diesen Worten bedankte der zuständige Leiter Anlageunterhalt der Stadtgärtnerei sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aber auch die Anwohner kommentierten Ende September die Mormon-Helping-Hands-Aktion in Luzern: &quot;Oh, das wird ganz schön - vielen Dank, dass sie das für uns so schön machen&quot;. Dreissig Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Gemeinde Luzern waren an einem strahlend schönen Samstag gekommen, um einen Spielplatz und einen Teil einer benachbarten Parkanlage in Ordnung zu bringen. Mit grosser Begeisterung holten die Kinder sich gelbe Westen und liefen den ganzen Tag damit herum. Auf dem Programm standen Unkraut hacken, Splitt erneuern, Bänke und Tischtennisplatte putzen, Sand im Sandkasten umgraben und Gehwege reinigen. Und natürlich wurde mittags der Grillplatz gern genutzt. Der Bischof hatte Würste und Getränke spendiert.<br /><br />Nachdem der Öffentlichkeitsbeauftragte der Gemeinde Luzern mit der Stadtgärtnerei bereits ein passendes Projekt ausgesucht hatte, wurde im April die 181. Frühjahrs-Generalkonferenz übertragen. In seiner Ansprache &quot;Gelegenheit, Gutes zu tun&quot; (Liahona Seite 22) machte Präsident Eyring drei Vorschläge für die Vorbereitung eines Dienstprojektes. Unter anderem sollten wir als Empfänger unserer Hilfe Menschen unserer Umgebung auszusuchen, deren Bedürfnisse denen zu Herzen gehen würden, die den Dienst leisten. Jetzt war es zu spät, noch ein neues Dienstprojekt zu finden. Aber es war immer noch möglich sich die Menschen vorzustellen, die von unserer Hilfe profitieren würden und eine geistige Verbindung zu ihnen aufzubauen. Wie erstaunt und glücklich waren wir, als der Stadtgärtner uns mitteilte, er hätte im voraus alle Anwohner schriftlich über unser Dienstprojekt informiert! Das war genau die Verbindung, die wir brauchten.<br /><br />Die Anwohner waren dankbar und drückten es teils mit Worten, teils durch das Verteilen von Speiseeis aus. Unsere Arbeit fiel aber auch Passanten auf. Sie fragten: &quot;Wollen Sie hier heute feiern, oder warum machen Sie sauber?&quot; Wir erklärten, dass wir Mitglieder der Kirche Jesu Christi unsere Hände nicht nur zum Beten sondern auch zum Arbeiten benutzen würden. Wir hätten unser Gemeindehaus in einem anderen Stadtteil und würden diesen Spielplatz nicht nutzen, sondern von Zeit zu Zeit dort helfen, wo unsere Arbeit gebraucht wird. Ein Ehepaar nahm sich vor, diese Information als Anregung an ihre Kirchengemeinde weiter zu geben.<br /><br />Schon bei früheren Dienstprojekten - besonders nach den Naturkatastrophen im Jahr 2005 - hatte es sich unter vielen Kirchen und Glaubensgemeinschaften in der Zentralschweiz herumgesprochen, dass die Mormonen grossartige praktische Hilfe leisten würden. Die Menschen berichteten einander mit grossem Respekt über unsere Arbeit, weil wir sie still, bescheiden und mit fröhlichen Gesichtern verrichteten, ohne dass in der Presse darüber geschrieben wurde. <br /><br />Zum 75-jährigen Bestehen des Wohlfahrtsprogramms der Kirche haben wir wertvolle Hinweise von Präsident Eyring erhalten, wie wir uns auf Dienstprojekte vorbereiten können - kurz gefasst: als Führer geistig vorbereiten, die &quot;richtigen&quot; Empfänger auswählen und alle Organisationen einbinden. Wenn wir uns an diesen Rat halten, werden wir die Herzen der Menschen in unseren Einzugsgebieten berühren und ohne Worte das Feld vorbereiten, für Menschen die auf der Suche nach Jesus Christus sind. <br /><br />Gert-Christian Südel<br />ehemaliger Öffentlichkeitsbeauftragter der Gemeinde Luzern</p>]]></content:encoded>
			<category>Neues aus der Schweiz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 23:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Mormon Helping Hands&quot; beim Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/mormon-helping-hands-beim-europaeischen-jahr-der-freiwilligentaetigkeit/</link>
			<description>9.000 Ehrenamtliche der  &quot;Mormon Helping Hands&quot; in Europa - 34.000 Stunden Freiwilligenarbeit auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 16. Oktober 2011 besuchten viele Menschen den Stand der &quot;Mormon  Helping Hands&quot; im Sony Center Berlin und nahmen an einem praktischen  Freiwilligenprojekt teil. Die Ehrenamtlichen der &quot;Mormon Helping Hands&quot;  nutzten die ganztägige Aktion dazu, ihre Mitmenschen in Europa für die  Freiwilligentätigkeit zu begeistern, indem sie diese aktiv ermunterten,  kleine Broviac-Katheterbeutel zu nähen und zusammenzufügen. Diese Beutel  halten einen Dauerkatheter, der krebskranke Kinder mit lebenswichtigen  Medikamenten versorgt, so dass sie sich freier bewegen können.  Fünfhundert Beutel dieses Projektes werden an Kinderkrankenhäuser  gespendet.</p>
<p class="bodytext">&quot;Die Kinder freuten sich, dass sie sich ihren eigenen Beutel aus  farbenfrohem, fröhlichem und lustigem Material aussuchen konnten&quot;, so  Juanita Münzer, die einige dieser Beutel zu Kindern auf eine  Onkologie-Station brachte. &quot;Es gab Momente, da musste ich mich abwenden,  weil mir die Tränen kamen.&quot;</p>
<p class="bodytext">Die Helfer der &quot;Mormon Helping Hands&quot; waren leicht an ihren gelben  Westen mit dem Helping-Hands-Logo erkennbar. Neben der praktischen  Arbeit bot der Stand Poster, Broschüren und eine laufende Diashow, in  der die zahlreichen von Tausenden von Freiwilligen der &quot;Mormon Helping  Hands&quot; durchgeführten Projekte in ganz Europa präsentiert wurden. Ihr  Motto lautete: &quot;Mach mit und verändere etwas!&quot;</p>
<p class="bodytext">Karlheinz Scherer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Kirche  Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland, sagte: &quot;Wir  wollen in Berlin zeigen, dass mit nur wenig Zeit und Mühe das Leben  eines schwerkranken Kindes verbessert werden kann. Das Motiv der 'Mormon  Helping Hands' ist einfach: Wir tun dies, weil wir dem Beispiel Jesu  Christi folgen wollen. Wir tun dies, weil wir helfen wollen. Und wir tun  dies, weil wir davon überzeugt sind, dass wir glücklich sein können,  wenn wir nicht nur an uns selbst denken.&quot;</p>
<p class="bodytext"> &quot;Mormon Helping Hands&quot; ist eine weltweite Initiative der Kirche Jesu  Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Bedürftige ehrenamtlich  unterstützt und Katastrophenhilfe leistet. Im vergangenen Jahr leisteten  rund 9.000 ehrenamtliche Helfer in ganz Europa 34.000 Stunden  Freiwilligendienst. Unter anderem wurde in den überfluteten Städten  Ungarns und den Überschwemmungsgebieten in der Tschechischen Republik  humanitäre Hilfe geleistet. Betroffene in diesen Gebieten bezeichneten  die Hundertschaften der Freiwilligen in den auffälligen gelben Westen  als die &quot;Gelbe Armee&quot; und waren sich einig: &quot;'Mormon Helping Hands'  haben Wunder bewirkt!&quot;</p>
<p class="bodytext"><span style="color:;"><b><iframe width="466" height="267" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/9Mk4UwQsIEg?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<br /><br />
<iframe width="466" height="267" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/qJwgtFBSrM8?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<br /><br />
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<p class="bodytext">Weitere soziale Projekte der Mormon Helping Hands umfassten z. B. das  Säubern und Verschönern von Wäldern, Stränden, Straßen, Bauernhöfen,  Parks, Seen und Teichen, Friedhöfen und anderen Orten. Sie haben Fenster  und Fußböden geputzt und Gebäude angestrichen. Sie haben Blut  gespendet, für Obdachlose und Bedürftige Hygienesets und Lebensmittel  zusammengestellt und verteilt, und sie haben ältere Menschen mit  Mittagessen, Unterhaltung und Unterstützung versorgt. Sie haben  Spielplatzgeräte gebaut und entworfen und bei der Renovierung und  Restaurierung von Bauruinen geholfen. Sie haben bei der Pflege urbaner  Farmen geholfen. Der Manager einer gemeinnützigen Farm für bedürftige  Erwachsene, Jugendliche und Kinder kommentierte: &quot;Ihre Freiwilligen  haben an einem Tag die Arbeit von zwei Monaten geschafft.&quot;</p>
<p class="bodytext">Frerich Görts, Vertreter der Kirche Jesu Christi der Heiligen der  Letzten Tage gegenüber der Europäischen Union, dazu: &quot;Zwar engagiert  sich der Großteil der Mitglieder der Kirche bereits stark in der  Freiwilligenarbeit in der Kirche selbst, doch ist uns bewusst, dass  ehrenamtliches Engagement nicht nur ein schönes Hobby darstellt, sondern  eine immer größere Rolle für das Bestehen der Gesellschaft einnimmt.  Daher müssen wir unsere soziale Arbeit auf die Gemeinschaft außerhalb  der Kirche ausweiten.&quot;</p>
<p class="bodytext">Das Programm &quot;Mormon Helping Hands&quot; operiert erfolgreich in  Lateinamerika, Afrika, Asien, Europa, im Pazifikraum und Nordamerika.</p>]]></content:encoded>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 20:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Artikel in der Thurgauer Zeitung: «Wir fühlen uns wohl hier»</title>
			<link>http://www.mormonen.ch/presse/artikelansicht/artikel/artikel-in-der-thurgauer-zeitung-wir-fuehlen-uns-wohl-hier/</link>
			<description>Folgender Artikel erschient am 13. September 2011 in der Thurgauer Zeitung über den Tag der offenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Folgender Artikel erschient am 13. September 2011 in der Thurgauer Zeitung über den Tag der offenen Tür der Gemeinde Kreuzlingen: <a href="http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kreuzlingen/tz-kr/art123852,2654272" target="_blank" >www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kreuzlingen/tz-kr/art123852,2654272</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Neues aus der Schweiz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 16:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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